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2016

Pressemitteilungen 2016

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen des Jahres 2016 nach dem Veröffentlichungsdatum geordnet.

enviaM-Gruppe zieht positive Bilanz für Geschäftsjahr 2015

Die enviaM-Gruppe zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2015. „Wir haben erneut ein gutes Ergebnis erzielt. Unser Strom- und Gasabsatz ist gestiegen. Wir freuen uns über konstante Kundenzahlen im Strom- und steigende Kundenzahlen im Gasbereich. Dies kann sich sehen lassen“, zeigt sich der enviaM-Vorstandsvorsitzende Tim Hartmann anlässlich des Jahrespressegespräches des Unternehmensverbundes zufrieden.

Einführung intelligente Messsysteme

Die enviaM-Gruppe stellt im Jahr 2016 die Weichen für die Digitalisierung der Energiewende in Ostdeutschland. „Wir bereiten uns intensiv auf die ab 2017 geplante Einführung intelligenter Zähler und Messsysteme vor. Unsere Aufgabe ist es, Erzeugung und Verbrauch im Netz intelligenter und effizienter zu steuern. Der Kunde steht dabei im Mittelpunkt unserer Aktivitäten“, betont Hartmann.

Die enviaM-Gruppe hat einen Forschungsverbund mit Hochschulen gebildet. Ein Ergebnis ist das bundesweit erste Prüflabor für intelligente Messsysteme an der Hochschule Merseburg. Wegweisend ist auch die Gründung einer gemeinsamen Anwendergemeinschaft mit rund 40 ostdeutschen Stadtwerken. Vorgesehen ist ferner, im laufenden Jahr intelligente Zähler bei Haushalten zu testen.

„Die Einführung intelligenter Zähler und Messsysteme ist eine große Chance für die Kunden. Es gilt, dafür neue Technologien zu entwickeln. Die enviaM-Gruppe arbeitet dazu partnerschaftlich mit Stadtwerken, Herstellern und Hochschulen zusammen. Wir wollen gemeinsam neue Märkte erschließen und die Wertschöpfung in der Region ausbauen“, unterstreicht Hartmann.

Der enviaM-Vorstandsvorsitzende sieht bei der gesetzlichen Umsetzung der Digitalisierung der Energiewende noch Handlungsbedarf. „Die Energiewende findet im Verteilnetz statt. Hier sind die erneuerbaren Energien, Speicher und Elektrofahrzeuge angeschlossen. Als Verteilnetzbetreiber gleichen wir Schwankungen bei Angebot und Nachfrage aus. Dabei sind wir auf aktuelle Daten für Erzeugung und Verbrauch angewiesen. Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, dass die Politik diese bewährten Strukturen ändern will. Die Datenhoheit muss bei den Verteilnetzbetreibern bleiben.“

Ausbau Energiedienstleistungen

Auch der Vertrieb der enviaM-Gruppe verspricht sich von der Digitalisierung neue Impulse. „Die Digitalisierung wird den Markt für Energiedienstleistungen weiter ankurbeln. Die intelligenten Messsysteme sind eine perfekte Ergänzung zur intelligenten Haussteuerung. Im Zusammenspiel mit zeit- und lastvariablen Tarifen senken sie den Energieverbrauch und die Energiekosten“, verdeutlicht Dr. Andreas Auerbach, enviaM-Vorstand Vertrieb.

Die enviaM-Gruppe kommt bei Energiedienstleistungen immer besser ins Geschäft. Knapp 15 Prozent des vertrieblichen Ergebnisses entfallen inzwischen auf diesen Wachstumsmarkt. Besonders stark nachgefragt waren 2015 bei Privatkunden Wärme- und Solardienstleistungen und bei Geschäftskunden Auditierungs- und Zertifizierungsdienstleistungen.

Ausbau Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien

Fortschritte macht die enviaM-Gruppe auch beim Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Das Investitionsprogramm in Höhe von 250 Millionen Euro ist gut vorangekommen. Der Unternehmensverbund investierte 2015 rund 50 Millionen Euro in Windparks in Briesensee (Brandenburg), Hochheim (Thüringen) und Jerichow-Mangelsdorf (Sachsen-Anhalt). Die Inbetriebnahme eines weiteren Windparks in Kolkwitz (Brandenburg) ist in diesem Jahr vorgesehen. An den Windparks werden Stadtwerke und Kommunen beteiligt. „Wir investieren neben Wind- auch in Solarenergie. Wir beabsichtigen, im laufenden Jahr im brandenburgischen Guben unseren ersten Freiflächen-Solarpark zu bauen. Die Beteiligung von Dritten ist auch hier geplant“, fügt Auerbach hinzu.

Ein weiterer Meilenstein für die enviaM-Gruppe ist der Erwerb der aquavent Gesellschaft für Umwelttechnik und regenerierbare Energien mbH mit Sitz in Lützen (Sachsen-Anhalt). aquavent ist eine Projektentwicklungsgesellschaft für erneuerbare Energien. Sie plant, errichtet und vertreibt Anlagen in Ostdeutschland mit dem Schwerpunkt Windkraft. „aquavent soll uns weitere Wachstumsimpulse beim Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien geben. Das Unternehmen hat in den neuen Bundesländern bereits zahlreiche Vorhaben erfolgreich umgesetzt“, erläutert Auerbach.

Die erneuerbaren Energien sind auch im Netzgebiet des enviaM-Verteilnetzbetreibers MITNETZ STROM im Jahr 2015 weiter deutlich gewachsen. Sie decken hier rein rechnerisch inzwischen rund 85 Prozent (2014: 72 Prozent) des Stromverbrauchs ab. Die Ausbauziele der Politik für das Jahr 2050 sind damit schon jetzt erreicht. MITNETZ STROM stellt nach derzeitiger Planung im Jahr 2016 erneut rund 300 Millionen Euro für den Netzausbau und -umbau bereit. Hauptaufgabe bleibt, die erneuerbaren Energien reibungslos in das Netz zu integrieren.

Ausbau Elektromobilität

Die enviaM-Gruppe treibt neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien auch den Ausbau der Elektromobilität mit Partnern voran. Der Unternehmensverbund plant, im Rahmen eines länderübergreifenden Projektes bis Ende 2017 zehn Elektroladesäulen in der Nähe von Autobahnen und Bundesstraßen in Ostdeutschland zu errichten. „Wir arbeiten zudem an der Entwicklung eines netzdienlichen Öko-Fahrstrom-Produktes für Elektrofahrzeuge. Hierfür soll überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien genutzt werden, der lokal und regional erzeugt wird“, ergänzt Ralf Hiltenkamp, enviaM-Personalvorstand und Arbeitsdirektor. Das Öko-Fahrstrom-Produkt wird in einem Pilotversuch bei Elektrofahrzeugen im Pflegedienstbereich in Thüringen getestet.

Geschäftszahlen 2015 der enviaM-Gruppe

Die enviaM-Gruppe bleibt gemessen an Umsatz und Absatz weiterhin der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland.

Die Stromabgabe der enviaM-Gruppe stieg im Jahr 2015 auf 19.596 Gigawattstunden (2014: 19.140 Gigawattstunden). Ursache sind höhere Absätze bei Geschäftskunden, Stadtwerken und im Großhandel.

Die Gasabgabe der enviaM-Gruppe erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um rund 30 Prozent auf 17.468 Gigawattstunden (2014: 13.500 Gigawattstunden). Ausschlaggebend hierfür sind gestiegene Absätze in allen Kundensegmenten und im Großhandel.

Die Umsatzerlöse der enviaM-Gruppe nahmen ebenfalls zu. Sie beliefen sich auf 4,99 Milliarden Euro (2014: 4,79 Milliarden Euro). Treiber sind höhere Erlöse aus der Stromeinspeisung erneuerbarer Energien und gestiegene Erlöse im Gasgeschäft.

Die Investitionen der enviaM-Gruppe legten auf 185,3 Millionen Euro (2014: 158,9 Millionen Euro) zu. Ursache sind höhere Investitionen im Netzbereich und in die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.

Die Zahl der Mitarbeiter der enviaM-Gruppe stieg durch die erhöhte Investitionstätigkeit leicht auf 3.471 (2014: 3.454). Gegenläufig wirkten Effizienzsteigerungen. Die Ausbildungsquote bewegte sich mit 9,3 Prozent erneut deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen EBITA (IFRS) der enviaM-Gruppe sank leicht auf 299,3 Millionen Euro (2014: 312,7 Millionen Euro).

Von der enviaM-Gruppe gehen wichtige Impulse für Wertschöpfung und Beschäftigung in Ostdeutschland aus. Dies bestätigt eine Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts Conoscope, Leipzig. Der Unternehmensverbund leistete danach 2015 rund 1,6 Milliarden Euro Wertschöpfung und garantierte mehr als 16.000 Arbeitsplätze in der Region. Jeder Euro, den die enviaM-Gruppe als Wertschöpfung ausweist, bewirkt zwei weitere Euro Wertschöpfung. Jeder Arbeitsplatz des Unternehmensverbundes sichert oder schafft mehr als drei weitere Arbeitsplätze.

Die Stammgesellschaft enviaM AG wird für das Geschäftsjahr 2015 eine einmalige Sonderdividende von 0,24 Euro je Stückaktie auszahlen. Ursache sind einmalig erzielte Kursgewinne aus Kapitalanlagen im Vorgriff auf eine veränderte Steuergesetzgebung. Die Dividende beträgt damit 0,89 Euro je Stückaktie.

„Gute wirtschaftliche Kennzahlen wie im Geschäftsjahr 2015 sind kein Selbstläufer. Wir rechnen im laufenden Jahr für die enviaM-Gruppe mit einem Ergebnisrückgang. Hauptursachen sind der starke Regulierungsdruck und die anhaltend hohen Kosten für den Ausbau unserer Stromnetze im Zuge der Energiewende. Hinzu kommen Mehraufwendungen in Folge der zunehmenden Eingriffe in das Stromnetz. Zu Buche schlagen ferner die Vorbereitungen für die Einführung intelligenter Zähler und Messsysteme“, blickt Hartmann voraus.

Pressekontakt

Stefan Buscher
Pressesprecher
envia Mitteldeutsche Energie AG
T 0371 482-1744
E Stefan.Buscher@enviaM.de
I www.enviaM-gruppe.de/Presse

Hintergrund

Die enviaM-Gruppe ist derzeit gemessen an Umsatz und Absatz der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Der Unternehmensverbund versorgt rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen. Zur Unternehmensgruppe mit rund 3.500 Beschäftigten gehören die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, sowie weitere Gesellschaften, an denen enviaM mehrheitlich beteiligt ist. Gemeinsam gestalten sie die Energiezukunft für Ostdeutschland. Anteilseigner der enviaM sind die RWE AG mit 58,6 Prozent und rund 650 ostdeutsche Kommunen mit 41,4 Prozent.

Hinweis

Diese Presseinformation enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der enviaM-Gruppe sowie wirtschaftliche und politische Entwicklungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die das Unternehmen auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen hat. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann die enviaM-Gruppe für diese Angaben daher nicht übernehmen.

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