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2016

Pressemitteilungen 2016

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen des Jahres 2016 nach dem Veröffentlichungsdatum geordnet.

MITNETZ STROM startet Baugrunduntersuchung für Neubau der Hochspannungsleitung von Reichenbach nach Oberplanitz

MITNETZ STROM treibt die Planungen für den Neubau der Hochspannungsleitung von Reichenbach nach Oberplanitz voran. Der enviaM-Netzbetreiber wird Ende November 2016 mit der Baugrunduntersuchung beginnen. Diese ist für die Erstellung der Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren notwendig.

Im Rahmen der Baugrunduntersuchung werden die Bodenverhältnisse unter die Lupe genommen. Diese sind für den Bau der geplanten Hochspannungsleitung von grundlegender Bedeutung. Dazu finden Bohrungen bis in eine Tiefe von sechs Metern an ausgewählten Standorten im Rahmen des Trassenkorridors statt. Die Bohrungen dauern eine Stunde. Die Bohrlöcher werden anschließend wieder verschlossen. Für die Baugrunduntersuchung ist das Betreten der Grundstücke erforderlich. Die Grundstückseigentümer haben die Baugrunduntersuchung nach § 44 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zu gestatten. MITNETZ STROM hat das Ingenieurbüro Brugger aus Dessau mit der Umsetzung des Vorhabens beauftragt. Das Unternehmen dankt allen Betroffenen für ihr Verständnis.

Das Hochspannungsnetz im Vogtland und im Zwickauer Land hat die Grenzen der Leistungsfähigkeit erreicht. MITNETZ STROM plant deshalb, das Hochspannungs-netz in der Region zu verstärken.

Die vorhandene Hochspannungsleitung zwischen Silberstraße und Herlasgrün soll durch zwei neue Hochspannungsleitungen von Reichenbach nach Oberplanitz und von Silberstraße nach Steinberg abgelöst werden. Der geplante Netzverbund wird die Versorgungssicherheit der Region deutlich verbessern. Anstelle einer Hochspannungsleitung (Stichleitung) wird es künftig zwei Hochspannungsleitungen (Ringleitung) geben. Bei Störungen auf der einen Leitung kann problemlos auf die andere Leitung umgeschaltet werden. Die bestehende Hochspannungsleitung von
Silberstraße nach Herlasgrün wird im Anschluss an den Neubau der beiden Hoch-spannungsleitungen teilweise zurückgebaut.

Die Landesdirektion Sachsen hat als zuständige Genehmigungsbehörde das Raumordnungsverfahren für die geplante Hochspannungsleitung von Reichenbach nach Oberplanitz im Januar 2016 abgeschlossen. Der Raumordnungsbeschluss bildet die Grundlage für den Trassenkorridor. Die Landesdirektion Sachsen favorisiert die Nutzung der Leitungsvariante mit dem längst möglichen Parallelverlauf entlang der überregionalen Staatsstraße S 289 und der Bundesstraße B 173. Sie verläuft von Reichenbach, Ortsteil Rotschau, über Neumark bis Zwickau, Ortsteil Oberplanitz.

An das abgeschlossene Raumordnungsverfahren schließt sich das Planfeststellungsverfahren an. Dieses legt den genauen Trassenverlauf der Hochspannungsleitung fest. Es sieht wie das Raumordnungsverfahren eine Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, wie beispielsweise der betroffenen Kommunen, und der Bürger vor.

MITNETZ STROM untersucht im Planfeststellungsverfahren ergebnisoffen eine Erdkabel- und Freileitungsvariante für die geplante Hochspannungsleitung. Das Unternehmen bereitet momentan die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren vor.

Weiterführende Informationen zum geplanten Neubau der Hochspannungsleitung von Reichenbach nach Oberplanitz sind im Internet unter www.mitnetz-strom.de/Stromnetznetz/Netzausbau/unsere Projekte/Netzverbund Zwickau-Vogtland abrufbar.

Pressekontakt

Stefan Buscher
Pressesprecher
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH
T 0371 482-1744
E Stefan.Buscher@mitnetz-strom.de
I www.mitnetz-strom.de

Hintergrund

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ STROM) mit Sitz in Halle (Saale) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM). Als größter regionaler Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland ist MITNETZ STROM unter anderem für Planung, Betrieb und Vermarktung des enviaM-Stromnetzes verantwortlich. Das durch die MITNETZ STROM betreute Stromverteilnetz hat eine Länge von rund 74.000 Kilometern und erstreckt sich über Teile der Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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