Mikro-BHKW
Kleine BHKWs – so genannte Mikro-Blockheizkraftwerke - eignen sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise für die dezentrale Energieversorgung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Mit einer elektrischen Leistung von bis zu 10 Kilowatt installierter Leistung kommen sie vor allem dann zum Einsatz, wenn Wärme im Haushalt benötigt wird. Der gleichzeitig erzeugte Strom wird ebenfalls direkt im Haus genutzt und eventueller Überschuss ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Ist die Anlage mit einem Wärmespeicher ausgestattet, lässt sich die Produktion von Strom und Wärme zeitlich entkoppeln.
Nano-BHKW
Liegt die Leistung unter 2,5 Kilowatt spricht man von Nano-Bockheizkraftwerken. Werden diese mit integriertem Gasbrenner als Zusatzheizung kombiniert, sind es "stromerzeugende Heizungen".
Mini-BHKW
Die größte Version der privaten Kraftwerke sind Mini-BHWKs mit 15 bis 50 Kilowatt Leistung. Diese eignen sich vor allem für die Versorgung von Mehrfamilienhäusern.
Bevor ein BHKW in Betrieb geht, muss es beim Netzbetreiber angemeldet werden. Speist es zudem Strom ins öffentliche Stromnetz ein, zahlt der Netzbetreiber auf diesen Strom einen Zuschlag nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. Auch wer seinen hausgemachten Strom selbst nutzt, wird unterstützt. Damit ein BHKW den gesetzlichen Zuschuss erhält, muss es durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zugelassen sein.






